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Ein neuer Raum für Schutz: Mannheimer Frauenhaus braucht 1,5 Millionen Euro für zukunftssicheres Schutzhaus

Jetzt spenden: 25 Jahre weniger Miete für das Mannheimer Frauenhaus sichern – für mehr Sicherheit, Privatsphäre und Würde

Juni 17, 2026

Der Mannheimer Frauenhaus e.V. wurde 1981 gegründet und hat seitdem tausenden Frauen und ihren Kindern in akuten Notsituationen im Mannheimer Frauenhaus Schutz geboten. Doch das aktuelle Gebäude ist in die Jahre gekommen. Mit der Spendenkampagne „Ein neuer Raum für Schutz“ ruft der Verein dazu auf, ein neues, barrierearmes Frauenhaus zu ermöglichen: für mehr Sicherheit, Privatsphäre und Würde. Gebraucht werden 1.500.000 Euro, einzubringen bei Unterzeichnung des Mietvertrages bis Ende 2027: Durch diese Investition kann die Miete für die nächsten 25 Jahre dauerhaft gesenkt werden, sodass die Ressourcen in die Betreuung von Betroffenen und ihren Kindern fließen statt in steigende Mietkosten.

Kein Raum (mehr) für Sicherheit und Würde

Das Mannheimer Frauenhaus ist in die Jahre gekommen: Es fehlen moderne Sicherheitsvorkehrungen, es gibt zu wenig Privatsphäre für die Bewohner:innen, barrierearme Zugänge sind wenig bis gar nicht vorhanden und Räume für traumasensible Betreuung fehlen. Frauen mit Behinderungen, TIN-Personen (TIN-Personen sind trans, inter und nicht binäre Menschen, also Personen, deren Geschlecht vielfältiger ist als die binäre Einteilung in Mann oder Frau) und Betroffene mit älteren Söhnen können heute nur unzureichend aufgenommen werden.

„Im jetzigen Frauenhaus haben schutzsuchende Frauen und Kinder wenig Privatsphäre, was in solch einer Krisensituation zusätzlich belastend ist. Auch sind fast alle Zimmer nicht barrierearm und somit für Menschen mit Behinderung nicht bewohnbar. Zudem sind in der heutigen Zeit moderne Sicherheitskonzepte nötig, um Schutz zu bieten, die wir hier aber nicht realisieren können. All dies können wir im neuen Haus umsetzen und gewährleisten. Dafür brauchen wir aber die Unterstützung vieler wohlwollender Menschen, Firmen und Organisationen, denn jeder Euro hilft uns, in Zukunft weiterhin von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder zu schützen“, sagt Marion Baader, 1. Vorstandsvorsitzende des Mannheimer Frauenhaus e.V.

Mehr als zehn Jahre bekannt und benannt

Der dringende Bedarf nach räumlicher Veränderung für das Frauenhaus ist schon mehr als zehn Jahre bekannt. Dass der Verein nun kurz vor der Verwirklichung steht, ist auch dem Einsatz Verstorbener zu verdanken.

„Der dringende Bedarf nach räumlicher Veränderung für das Frauenhaus ist schon mehr als zehn Jahre erkannt und benannt. Die Mängelliste ist lang: Beengte Wohnverhältnisse für die Schutz suchenden Frauen, mangelnde Begegnungsräume, fehlende Kapazität für Frauen mit Behinderung, beschränkte Möglichkeiten, die Sicherheit der Bewohner:innen und der Mitarbeitenden zu gewährleisten und nicht zuletzt die unzumutbare Arbeits- und Beratungssituation im Dachgeschoss, im Sommer nicht selten bei mehr als 30 Grad. In meiner Zeit als geschäftsführende Vorsitzende (bis 2019) gelang es uns leider nicht, eine geeignete Immobilie und die notwendige Unterstützung zu finden. Dies gelang meiner leider früh verstorbenen Nachfolgerin Nazan Kapan, der es nicht vergönnt war, dieses lang ersehnte Projekt in die Tat umzusetzen. Als Vorsitzende des Fördervereins des Mannheimer Frauenhaus e.V. ist es mir ein großes Anliegen, nun zur Umsetzung dieses Projektes „Neues Haus“ mit all meinen Kräften beizutragen“, sagt Dr. Claudia Schöning-Kalender, Vorstandsvorsitzende des Förderverein des Mannheimer Frauenhaus e.V.

Ein lang ersehntes Projekt mit persönlicher Geschichte

Nun steht fest: Das Mannheimer Frauenhaus zieht in ein kernsaniertes Gebäude, das konsequent auf die Bedürfnisse der Bewohner:innen zugeschnitten ist: Einzelzimmer stärken Privatsphäre und Würde, eine barrierearme Bauweise ermöglicht die Aufnahme von mehr Frauen mit Behinderung, verschiedene Schutzbereiche erhöhen die Sicherheit und eigene Räume für Kinder sowie therapeutische Begleitung. Das neue Haus schafft außerdem Kapazitäten für weitere Plätze und bietet Perspektive für eine spätere Erweiterung, sofern das neue Gewalthilfegesetz zusätzliche Plätze ermöglicht.

„Jede Frau hat das Recht auf ein Leben ohne Gewalt und auf einen Ort, an dem sie Schutz, Sicherheit und neue Perspektiven findet. Mit unserem neuen Haus schaffen wir mehr als nur Räume, wir schaffen einen Neuanfang für Frauen und Kinder in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens. Jede Spende hilft dabei, diesen sicheren Ort Wirklichkeit werden zu lassen“, ergänzt Marija Mavrak, Geschäftsführerin des Mannheimer Frauenhaus e.V.

Heute spenden, 25 Jahre helfen

Jeder gespendete Euro spart über die Laufzeit des Mietvertrags 1,21 Euro an Kaltmiete. Das bedeutet: Die Spende von heute wirkt noch in 25 Jahren. Ob 10 Euro, 100 Euro oder 1.000 Euro: Jeder Beitrag zählt und macht einen direkten Unterschied. Aktuell sind 34.000 Euro des Spendenziels von 1.500.000 Euro erreicht (Stand: Juni 2026). Alle Spenden sind steuerlich absetzbar; eine Spendenquittung wird ausgestellt.

Jetzt spenden: kampagne.frauenhaus-fiz.de


Über den Mannheimer Frauenhaus e. V.
Der Mannheimer Frauenhaus e.V. besteht seit 1981 und ist Träger der beiden Einrichtungen Mannheimer Frauenhaus und Fraueninformationszentrum (FIZ). Seit Jahrzehnten setzt er sich aktiv gegen Gewalt an Frauen und ihren Kindern ein. Seine Vision ist eine gewaltfreie und von Gleichberechtigung und Teilhabe geprägte Gesellschaft, die Frauen in ihrer Vielfalt aktiv mitgestalten.

Pressekontakt
Mannheimer Frauenhaus e. V.
Postfach 12 13 48, 68064 Mannheim
Telefon: 0621 49 30 73 0
E-Mail: spenden@frauenhaus-fiz.de
Web: kampagne.frauenhaus-fiz.de

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